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Vom E-Mail-Chaos zum KI-gestützten Antwortentwurf

Die letzten Tage habe ich mit Microsoft Copilot Studio, Power Automate und Outlook einen Agenten entwickelt, der die Bearbeitung von Support- und IT-Anfragen deutlich beschleunigt.
So funktioniert der Prozess:
✅ Der Anwender markiert eine E-Mail per Outlook QuickStep
✅ Ein Copilot-Agent wird gestartet
✅ Der Agent analysiert die Anfrage
✅ Eine eigene Wissensdatenbank mit IT-Know-how wird als Grundlage genutzt
✅ Kommunikationsrichtlinien sorgen für den gewünschten Schreibstil
✅ Der Agent erstellt einen passenden Antwortvorschlag
✅ Ein Power-Automate-Flow erzeugt automatisch einen Outlook-Entwurf
✅ Der Anwender wird über die Kategorie „KI-Fertig“ informiert

Das Ergebnis: Der Mitarbeiter erhält keinen automatisch versendeten Text, sondern einen qualifizierten Antwortentwurf, der geprüft, angepasst und anschließend versendet werden kann.
Für mich ist das ein spannendes Beispiel dafür, wie Generative KI bestehende Geschäftsprozesse unterstützen kann, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben.
Viele verbinden Copilot Studio vor allem mit Chatbots oder der Erstellung von Inhalten. Dieses Beispiel zeigt, dass sich damit auch komplette Arbeitsabläufe in Microsoft 365 automatisieren und intelligent erweitern lassen.

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Microsoft: Neue Rechenzentren 

Mit dem Spatenstich für neue Microsoft‑Rechenzentren setzt der Technologiekonzern ein starkes Zeichen für den digitalen Strukturwandel in Nordrhein‑Westfalen. Microsoft plant, 3,2 Milliarden Euro im Rheinischen Revier zu investieren und schafft damit eine wichtige Grundlage für Wachstum, Innovation und neue Arbeitsplätze in einer Region im Wandel.

Die neuen Rechenzentren entstehen auf mehreren Standorten, unter anderem in Bergheim, Bedburg und Elsdorf, und sollen ab 2028 schrittweise in Betrieb gehen. Für die Kommunen bedeutet das eine große Chance: Perspektivisch werden bis zu 2.500 neue Arbeitsplätze im Umfeld digitaler Technologien erwartet – insbesondere in Bereichen wie Cloud‑Services, IT‑Infrastruktur und datengetriebenen Geschäftsmodellen.

Ein zentraler Fokus des Projekts liegt auf Nachhaltigkeit und moderner Infrastruktur. Microsoft plant den Betrieb der Rechenzentren mit erneuerbarer Windenergie sowie mit einem geschlossenen Wasserkreislauf zur Kühlung. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, digitale Innovation und verantwortungsbewusstes Wirtschaften miteinander zu verbinden.

Links:

https://news.microsoft.com/source/emea/2026/02/digitale-souveraenitaet-designt-in-europa-microsoft-eroeffnet-erstes-studio-fuer-resiliente-cloud-und-ki-architekturen-in-muenchen/?lang=de

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SharePoint hat Geburtstag!

Diese Tage feiern wir einen der wichtigsten Meilensteine der modernen Zusammenarbeit:

Seit seinem ersten Release hat sich SharePoint von einer reinen Dokumentenplattform zu einem leistungsstarken, Cloud‑basierten Digital‑Workplace‑Ökosystem entwickelt – und ist 2026 relevanter denn je.

Spannend ist der Blick zurück: Vor der Teams‑Ära gehörte die Frage „Was ist SharePoint?“ zu fast jedem zweiten Beratungsgespräch. Viele Unternehmen sahen SharePoint damals als eher isolierte und teilweise komplizierte Plattform – irgendwo zwischen Dateiablage, Intranet und Wissensspeicher.

Heute, in der Teams‑Zeit, stellt sich diese Frage kaum noch. SharePoint ist fest in Microsoft 365‑Gruppen, Teams‑Kanälen und Workspaces verankert. Jede Teamstruktur, jede Dateiablage und ein großer Teil der kollaborativen Prozesse basieren im Hintergrund auf SharePoint.

Meine persönlichen Highlights aus dem täglichen Einsatz

Als Entwickler und Dienstleister haben sich für mich drei Punkte als besonders wertvoll erwiesen:

✔️ Listen & JSON‑Formatierung

SharePoint‑Listen sind heute mehr als nur Tabellen. Mit JSON‑Formatierung lassen sich Oberflächen schnell und flexibel anpassen – farblich, strukturell oder mit dynamischen Elementen. Ohne großen Entwicklungsaufwand entstehen benutzerfreundliche Mini‑Apps direkt im Browser.

✔️ Genehmigungen

Moderne Genehmigungsprozesse sind mit Power Automate und SharePoint in Minuten gebaut. Ob Urlaubsantrag, Rechnung oder internes Ticket: Klar definierte Workflows für die Genehmigungen (Auch über Hierarchien hinweg) bringen Transparenz, Geschwindigkeit und weniger manuelle Nacharbeit.

✔️ Einfache Datenbasis für die Power Platform

SharePoint dient als leichtgewichtige, kosteneffiziente und sofort nutzbare Datenquelle für Canvas Apps, Power Automate oder Power BI. Für viele Anwendungsfälle ist es der perfekte „Low‑Barrier“-Startpunkt ohne zusätzliche Infrastrukturkosten.

SPO Sites

Zum Geburtstag viele Neuerungen beim SharePoint:

SharePoint transformiert sich von einer reinen Ablage zum dynamischen Launchpad für KI-gestützte Zusammenarbeit. Die neue Oberfläche ist auf maximale Scanbarkeit optimiert und führt eine intuitive App-Leiste ein.

Die Public Preview des neuen Gesichts von SharePoint startet im März/April 2026. Wichtig für Administratoren: Dieses Erlebnis muss aktiv im SharePoint Admin Center freigeschaltet werden. Es verbindet visuelle Ästhetik direkt mit der neuen “agentischen” Arbeitsweise.

Link: 
https://learn.microsoft.com/de-de/sharepoint/enable-new-sharepoint-experience?WT.mc_id=365AdminCSH_spo

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Vibe-Coding: Sicher nicht nur ein KI-Trend

In meinem Umfeld höre ich immer mehr von Vibe-Coding. Wie einfach damit die Software-Entwicklung gehen soll. Jeder kann damit Lösungen bauen. Alles sehr einfach.

In meinem Umfeld höre ich immer mehr von Vibe-Coding. Wie einfach damit die Software-Entwicklung gehen soll. Jeder kann damit Lösungen bauen. Alles sehr einfach.

Was ist Vibe-Coding. Wo kommt es her?

Der Begriff Vibe-Coding beschreibt eine moderne Art der Softwareentwicklung, bei der künstliche Intelligenz (KI) als primäres Werkzeug eingesetzt wird, um Programme allein durch natürliche Sprache und „Stimmung“ (Vibes) zu erstellen. Das eigentliche Erstellen von Software-Code mit Prozeduren und Funktionen tritt in den Hintergrund. Der „Software-Entwickler“ fungiert zunehmend als Choreograf von KI-Agenten, anstatt selbst Hand an den Code zu legen.

Zusammenstellung der Kernprobleme beim Vibe-Coding.

Sicherheitsrisiken

Unkritisches Übernehmen von KI-Code erzeugt gravierende Sicherheitslücken, fehlende Authentifizierung, offene APIs, Prompt-Injection-Risiken und unbeabsichtigte Preisgabe sensibler Zugangsdaten in realen Anwendungen. Dieses Problem hat schon zu massiven Sicherheitsverletzungen in Software-Lösungen geführt.

Qualitätsprobleme

KI-generierter Code leidet unter Halluzinationen, Slop-Squatting, unnötiger Komplexität und schlechter Wartbarkeit, wodurch Fehlersuche, Weiterentwicklung und langfristige Pflege deutlich erschwert werden.

Kognitive Risiken

Vibe-Coding fördert Kontrollverlust und Denkfaulheit, da Entwickler die Logik nicht mehr prüfen, Code kaum verstehen und dadurch Fehler sowie Risiken übersehen.

Wirtschaft und Recht

Schnelle KI-Entwicklung verführt zu Effizienzillusionen, übersieht rechtliche Pflichten, erhöht Haftungsrisiken und macht Debugging, Migration sowie Legacy-Systeme wirtschaftlich extrem gefährlich teuer.

Persönliche Meinung zu Vibe-Coding.

Projekte sind mit Vibe-Coding zeitlich nicht zu kalkulieren. Der Aufwand für „die letzte Meile“ in einem Projekt kann sehr umfangreich werden.

Ich sehe aber auch große Vorteile von Vibe-Coding für die Prototypen-Entwicklung. Hier können recht schnell neue Ideen in einem System realisiert und im Rahmen einer Projektvorbereitung präsentiert werden.

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M365 Nutzung in der öffentlichen Verwaltung steigt

Die Ausgaben der deutschen öffentlichen Verwaltung für Microsoft‑Lizenzen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Laut Zahlen, die sich auf Recherchen der Süddeutschen Zeitung stützen, zahlte der Bund 2023 rund 274 Mio. Euro, 2024 bereits 347,7 Mio. Euro und 2025 etwa 481,4 Mio. Euro an Microsoft. Länder und Kommunen sind dabei noch nicht eingerechnet; insgesamt dürfte das föderale System inzwischen einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag pro Jahr erreichen. Die Entwicklung unterstreicht die hohe Abhängigkeit von Microsoft‑Produkten. Gleichzeitig arbeiten Bund und einzelne Länder an Initiativen zur digitalen Souveränität und an Alternativen.

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News von der CES

Die CES 2026 zeigte deutlich, wie stark künstliche Intelligenz in Hardware, Alltagsgeräte und industrielle Prozesse vordringt. Zentrale Keynotes von Nvidia und AMD unterstreichen die Verschmelzung von KI‑Modellen mit spezialisierter Hochleistungshardware. Dabei wurde „Physical AI“ zum Leitmotiv:

Roboter, smarte Haushaltsgeräte und autonome Systeme agieren zunehmend selbstständig und verarbeiten komplexe Umgebungsinformationen in Echtzeit. Wearable‑AI‑Lösungen wie Smart‑Ringe, Ansteck‑Pins oder KI‑Brillen entwickeln sich zu persönlichen Assistenzsystemen, die Meetings transkribieren, Kontextdaten einblenden oder Arbeitsabläufe strukturieren. Die nächste Generation von Laptops und mobilen Geräten setzt auf neue Chiparchitekturen wie Panther‑Lake, Snapdragon X2 Plus oder RTX‑50‑GPUs und verbindet hohe Energieeffizienz mit integrierten NPU‑Funktionen. Gleichzeitig entwickeln sich TV‑Technologien weiter: RGB‑Panels, Mikro‑LED und nahezu faltenfreie Displays markieren den nächsten Qualitätssprung.

CES-Schirm 2026


Ergänzt wird das Bild durch mutige Konzepte wie holografische KI‑Assistenten, modulare AR‑Brillen und sensorbasierte Gesundheitslösungen. Insgesamt präsentiert die CES 2026 ein Technologiejahr, das stärker als je zuvor von intelligenter Automatisierung, vernetzter Hardware und neuen Interaktionsformen geprägt sein wird.

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Neue Logos für Office-Apps

Vielleicht habt Ihr es schon bemerkt. Microsoft hat die Icons der M365-Apps überarbeitet, um damit auch die neue Designphilosophie bei den App-Icons zu zeigen: weg von statischer Solidität hin zu fließenden Formen und lebendigen Farben. Die neuen Icons stehen für intuitive, zugängliche und KI-gestützte Zusammenarbeit. Sie symbolisieren eine Designentwicklung, bei der nicht mehr die App-Funktionalität, sondern das „Nutzerziel“ (= Was will man erreichen) im Mittelpunkt steht. Sehr kryptisch.

Kurz: Neue Icons! Ich muss einen Berg Folien überarbeiten. Gibt schönere Arbeit….

Link: https://microsoft.design/articles/fluid-forms-vibrant-colors/

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Allgemein Technologie

Apple: Neus Design 

Apple WWDC 2025

Sicher hat das nichts mit der Windows-Welt zu tun. Trotzdem sind die angekündigten Neuerungen von Apple sehr bemerkenswert. Sicher haben einige in der IT ein Apple-Gerät. Diejenigen können sich auf die angekündigten Neuerungen freuen.

macOS Tahoe 26

Apple hat auch eine neue Version von macOS vorgestellt: macOS Tahoe 26. Das Desktop-Betriebssystem bringt nicht nur die neue Designsprache Liquid Glass, sondern auch eine Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen, die die Benutzererfahrung auf Apple-Computern weiter optimieren sollen.

Liquid Glass Design

Das Liquid Glass Design ist ein revolutionäres Designkonzept, das visuelle Klarheit, Tiefe und Lichtinteraktion auf eine neue Ebene hebt. Es zeichnet sich durch seine Transparenz-Eigenschaften und Umgebungsreflexionen aus, die dafür sorgen, dass sich das Design dynamisch verändert und Inhalte stärker zur Geltung bringt. Dieses Design wird auf iOS, macOS, iPadOS, watchOS und visionOS eingeführt.

Link auf Video: https://youtu.be/jGztGfRujSE?feature=shared

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Technologie

Alles Gute zum Geburtstag!

Im April 2025 feiert Microsoft ein bemerkenswertes Jubiläum: 50 Jahre seit der Gründung durch Bill Gates und Paul Allen. Was 1975 in einer Garage begann, ist heute eines der weltweit führenden Technologieunternehmen – mit Produkten wie Windows, Office, Azure, Surface und Microsoft 365, die unseren digitalen Alltag maßgeblich prägen.

Zum runden Geburtstag bedankt sich Microsoft bei seiner Community mit einem besonderen Geschenk: kostenlose Wallpapers, die das 50-jährige Bestehen des Unternehmens feiern. Die Designs reichen von nostalgischen Retro-Motiven bis hin zu modernen Grafiken, die Meilensteine der Unternehmensgeschichte widerspiegeln. Verfügbar sind die Hintergrundbilder in verschiedenen Auflösungen – passend für Desktop, Tablet und Smartphone.

Link zu den Wallpalers: https://microsoft.design/wallpapers/

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Seminare Technologie

Videokurs KI-Kompetenz


Seit dem 2. Februar 2025 gilt eine neue EU-Regel zur Künstlichen Intelligenz (KI). Unternehmen müssen ab Februar 2025 nachweisen, dass ihre Mitarbeiter ausreichend Wissen über KI haben. Das betrifft alle Firmen, die KI-Systeme anbieten oder nutzen – egal, ob diese Systeme risikoreich sind oder nicht.

Der Artikel 4 der EU-KI-Verordnung schreibt den Unternehmen die spezifischen Inhalte für den KI-Kompetenznachweis nicht vor, Sichergestellt werden soll der sachgerechte und verantwortungsbewusste Einsatz und Umgang mit KI-Systemen.

Videokurs „KI-Kompetenz“ mit Teilnahmebestätigung als Nachweis
Der Kurs wurde von der Rechtsanwältin Dr. Nike Schmidt und mir konzipiert und vermittelt die wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnissen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI-Systemen.
Wenn alle Videokapitel angeschaut wurden, bekommen die Teilnehmenden ein schriftliche Bestätigung per Email oder zum Download zur Verfügung gestellt, welche den Nachweis der „KI-Kompetenz“ bestätigt.“

Link zur Webseite: https://www.kikompetenz.org/